AK Tirol Nachtest zeigt: Die Gefahren lauern weiterhin am Kinder-Spielplatz

Zahlreiche Tiroler Spielplätze entpuppen sich als tückische Unfall-Fallen für Kinder! Zahlreiche Betreiber ignorierten die im letzten Jahr festgestellten teils gravierenden Mängel. Das zeigt der Spielplatz-Nachtest der AK Tirol.

Aufgrund alarmierender Ergebnisse eines großen Kinderspielplatztests im Juli 2010 (41 Tiroler Kinderspielplätze wurden getestet) hat die AK Tirol jetzt 14 Kinderspielplätze, bei denen zahlreiche, teils gravierende Mängel festgestellt wurden, einem Nachtest unterzogen.

Manche Betreiber der Spielplätze haben sich die schlechten Testergebnisse zu Herzen genommen und einige Verbesserungen durchgeführt. Hervorzuheben dabei etwa die Gemeinde Natters, die zwei Spielplätze generalsaniert hat. Die Gemeinde Rinn hat beim Waldspielplatz, der beim Test im letzten Jahr besonders schlecht abgeschnitten hat, die gröbsten Mängel beseitigt und grob mangelhafte und offenbar unsanierbare Spielgeräte entfernt. Auch die Gemeinde Rum hat mittlerweile auf den Nachtest reagiert und angekündigt, die festgestellten Mängel beheben zu wollen.

Andere Betreiber wiederum ignorierten die teilweise sehr schlechten Ergebnisse der letztjährigen Erhebung offenbar komplett. Da teilweise gar keine oder nur minimale Verbesserungen durchgeführt wurden, ist auch das Ergebnis des durchgeführten Nachtests ernüchternd.

Gefährliche Mängel

Die Experten stießen neuerlich auf Mängel in Innsbruck bei den Spielplätzen Ampfererstraße, Arthur-Haidl-Promenade, Waltherpark, Verdroßpark und Kärntnerpark. Ebenso in Fulpmes (Waldspielplatz), Landeck (Spielstraße, Waldspielplatz Trams), Hall (Schlangglfeld), Rinn (Sportplatz), Pettnau (Volksschule), Rum (Waldspielplatz) und Wildermieming;

Auszug der Mängelliste

Waldspielplatz Fulpmes: Lichter Sprossenabstand bietet eine Fangstelle fĂĽr Kopf und Hals, scharfkantige ausgebrochene Betonteile im Zugangsbereich der Rutsche, morsche Holzteile, fehlender ausreichender Fallschutz.

Spielplatz Waltherpark Innsbruck: Lose Verschraubungen, mangelhafte Stoßdämpfung des Bodens, lichte Sprossenabstände bilden Fangstelle für Kopf und Hals, fehlende Absturzsicherung am Einsitzteil der Rutsche.

Waldspielplatz Trams Landeck: Steine und Wurzeln im Fallraum der Spielgeräte, verschlissene Kettenglieder, vorstehende Gewindeenden, kein ausreichender Fallschutz, Spalten zwischen Rundholzstämmen bilden Fangstellen für Kopf bzw. Hals.

All diese Mängel wurden bereits im Vorjahr festgestellt und den genannten Betreibern mitgeteilt mit der Aufforderung, diese Gefahrenstellen zu beseitigen. Unverständlicherweise sind wesentliche Mängel immer noch immer nicht behoben.

AK-Präsident Zangerl fordert die sofortige Beseitigung dieser Gefahrenstellen und ist empört: „Sind sich die Gemeinden als Betreiber möglicher zivilrechtlicher Konsequenzen bei einem Unfall aufgrund der Ihnen bereits seit letztem Jahr bekannten Mängel im Klaren? Spielplätze und -geräte müssen sicher sein. Es darf nicht auf Kosten unserer Kleinsten gespart werden. Dass die schlechten Ergebnisse des letzten Jahres von manchen Betreibern schlichtweg ignoriert wurden, ist skandalös und grob fahrlässig. Wo kommen wir hin, wenn erst etwas passieren muss, bis endlich reagiert wird?“

PrĂĽfungen vorgeschrieben

Eine wesentliche Richtschnur fĂĽr die Sicherheit von Spielgeräten ist die Ă–NORM – EN 1176-7. Darin sind auch drei Arten von Wartungsarbeiten fĂĽr einen Spielplatz vorgeschrieben:

Eine visuelle Routine-Inspektion (Sichtkontrolle): Diese Prüfung dient der Erkennung offensichtlicher Gefahrenquellen, die sich als Folge von Vandalismus, Benutzung oder Witterungseinflüssen ergeben können. Für stark beanspruchte oder durch Vandalismus gefährdete Spielplätze kann eine tägliche Inspektion erforderlich sein.

Eine operative Inspektion alle 1 bis 3 Monate:  Diese detaillierte Inspektion dient der Überprüfung der Betriebssicherheit und der Stabilität der Anlage insbesondere in Bezug auf jedweden Verschleiß.

Die Ö-Norm EN-1176-7 führt folgende Beispiele von Kontrollpflichten für die visuelle und operative Inspektion an: Sauberkeit, Bodenfreiheit, Beschaffenheit der Bodenoberfläche, freiliegende Fundamente, scharfe Kanten, fehlende Teile, übermäßiger Verschleiß (von beweglichen Teilen) und bauliche Festigkeit.

Die jährliche Hauptinspektion: Sie dient zur Feststellung des allgemeinen betriebssicheren Zustandes von Anlage, Fundamenten und Oberflächen. Dafür ist eine fundierte Kenntnis der Normen erforderlich. Die Prüfung erstreckt sich auf alle Spiel- und Einrichtungsobjekte des Spielplatzes, nicht nur auf die Spielgeräte. Schwerwiegende Defekte müssen unverzüglich behoben werden. Wenn dies nicht möglich ist, müssen grob mangelhafte und nicht sanierbare Spielgeräte entfernt werden.

Alle Ergebnisse zu den getesteten Spielplätzen

Positivtrend nimmt weiteren Anlauf. RĂĽckgang der Arbeitslosigkeit in allen Altersgruppen und allen Bezirken Tirols

Bei einem prognostizierten Stand von 283.000 unselbständig Beschäftigten (ein Plus von 1.000 Personen im Vorjahresvergleich) und 23.032 vorgemerkten Arbeitslosen betrug zum Stichtag 30.04.2011 die Arbeitslosenquote in Tirol 7,5% (April 2010: 8,4%).

In Tirol kam es im April 2011 mit -2.750 oder -10,7% im Vergleich zum Vorjahresmonat zu einem Rückgang an vorgemerkten arbeitslosen Personen. In Österreich ist die Arbeitslosigkeit um -13.375 oder -5,4% gesunken. Nach einen kurzen saisonbedingten Unterbrechung Ende März 2011 setzt sich die positive Entwicklung im April 2011 in Tirol fort. Die Zahl der Arbeitslosen ging weiter zurück und auch die Quote sank. „Einen deutlichen Anteil am Rückgang trägt die Beherbergung und Gastronomie, aber auch die weiteren Rückgänge im Produktionsbereich, Verkehr und Handel unterstreichen den wirtschaftlichen Aufschwung in Tirol. Fachkräftebedarf und Fachkräftegewinnung bleiben neben der Bekämpfung der Langzeitarbeitslosigkeit, weiterhin zentrale Themen,“ kommentiert AMS Tirol Chef Anton Kern die aktuellen Zahlen zum Tiroler Arbeitsmarkt.

Den massivsten RĂĽckgang nach Wirtschaftsabschnitten betrachtet gab es in der Beherbergung und Gastronomie (-1.664 oder -13,5%), im Bereich Verkehr und Lagerei (-391 oder 18%) sowie im Bereich Herstellung von Waren (-346 oder -19,7%) und im Abschnitt Handel, Instandhaltung und Reparatur von KFZ (-273 oder -9,6%).

Der Arbeitslosenrückgang zeigt sich in allen Altersgruppen. Bei den 20- bis 24-Jährigen ist ein Rückgang um -15,7% oder -589, bei den 15- bis 19-Jährigen um -15,4% oder -146, bei den 25-bis 49-Jährigen um -11,1% oder    -1.808 und bei den 50-Jährigen und Älteren -4,3% oder -207 zu beobachten.

Bei den 513 länger als 1 Jahr vorgemerkten Arbeitslosen ist ein Rückgang von -138 oder -21,2% zu verzeichnen.

In allen Arbeitsmarktbezirken kam es zu einem Rückgang. Das größte Minus verzeichnet Imst mit -23,7% oder -557, gefolgt von Schwaz (-19,2% oder -593), Landeck (-14,7% oder -473), Kufstein
(-11,9% oder -385), Lienz (-9,8% oder -236), Reutte (-5,2% oder -75), Innsbruck (-4,9% oder -353) und KitzbĂĽhel (-2,8% oder -78).

Im April 2011 nahmen 2.499 Personen an Schulungs- und Ausbildungsaktivitäten des AMS Tirol teil, das sind im Vorjahresvergleich um -637 oder -20,3% weniger. „Die aktuellen Arbeitsmarktdaten gewinnen gerade unter dem Gesichtspunkt rückläufiger Schulungszahlen besondere Aussagekraft. Schulung und Qualifizierung bleiben aber nach wie vor ein wichtiger Arbeitsschwerpunkt des AMS Tirol“, so Anton Kern.

Bei den 2.765 Stellenzugängen kam es zu einem Minus von 351 oder -11,3%. Bei den 2.695 Stellenabgängen zu einem Plus von 182 oder +7,2%.

Die Laufzeit bis zur Besetzung einer freien Stelle beträgt 30 Tage.

Arbeitslosigkeit nach Berufen 

Nach ausgewählten Berufsobergruppen ist der markanteste Rückgang im Fremdenverkehr mit -1.462 oder -12,7%, im Handel mit -220 oder -10,0% und im Metall-Elektrobereich mit -215 oder -19,6% feststellbar.

Arbeitslosigkeit nach Altersgruppen

Der Arbeitslosenrückgang zeigt sich in allen Altersgruppen. Bei den 20- bis 24-Jährigen ist ein Rückgang um -15,7% oder -589, bei den 15- bis 19-Jährigen um -15,4% oder -146, bei den 25-bis 49-Jährigen um -11,1% oder -1.808 und bei den 50-Jährigen und Älteren -4,3% oder -207 zu beobachten.

Langzeitarbeitslosigkeit

Bei den Langzeitarbeitslosen sind 513 Personen länger als 1 Jahr vorge-merkt, was eine Veränderung von -138 oder -21,2% im Vergleich zum Vorjahr bedeutet. Die Zahl der länger als 6 Monate Vorgemerkten ging um -257 oder -12,3% auf 1.829 zurück.

Arbeitslosigkeit nach Geschlecht 

Nach geschlechtsspezifischer Betrachtung kam es bei den Frauen zu einem Rückgang um -1.252 oder -9,3% auf 12.250, bei den Männern zu einem Minus von 1.498 oder -12,2% auf 10.782 vorgemerkten arbeitslosen Personen.

Arbeitslosigkeit nach Regionen

Regional gesehen ist die Arbeitslosigkeit allen Bezirken gesunken. Das größte Minus verzeichnet Imst mit -23,7% oder -557, gefolgt von Schwaz (-19,2% oder -593), Landeck (-14,7% oder -473), Kufstein (-11,9% oder -385), Lienz (-9,8% oder -236), Reutte (-5,2% oder -75), Innsbruck (-4,9% oder -353) und Kitzbühel (-2,8% oder -78).

Arbeitskräftenachfrage

Bei der Arbeitskräftenachfrage ist ein Rückgang bei den 2.765 Stellenzugängen zu beobachten (-351 oder -11,3%). Bei den 2.695 Stellenabgängen ist ein Plus von 182 oder +7,2% zu verzeichnen.

Zugang in die Arbeitslosigkeit

 Im April 2011 gab es in Tirol insgesamt einen Zugang von 12.225 (-4.134 oder -25,3%) arbeitslosen Personen.

Lehrstellenmarkt

Am Lehrstellenmarkt gingen die gemeldeten freien Lehrstellen im Vergleich zum April 2010 um -57 oder -10,6% auf 480 zurĂĽck.
Die Zahl der 315 Lehrstellensuchenden stieg um +35 oder +12,5%. Das ergibt eine Lehrstellenandrangziffer von 0,7.

Sozialmarkt: Charly Kashofer neuer Obmann

Am 9. Mai 2011 hielt der Verein Lienzer Sozialmarkt seine 1.  Generalversammlung ab. Im Rahmen der Veranstaltung wurde Vizebürgermeister Charly Kashofer einstimmig zum neuen Obmann und somit zum Nachfolger der zurückgetretenen Obfrau Verena Remler gewählt.

KR Manuela Schober steht ihm als Stellvertreterin zur Seite, Gabriele Lehner als Schriftführerin. Auch Bürgermeisterin Elisabeth Blanik wurde in den Vorstand gewählt.

Der Start des Sozialmarktes verlief überaus erfolgreich, betonte die bisherige Obfrau-Stellvetreterin Gabriele Lehner bei der Versammlung. Der durchschnittliche Wochenumsatz betrage 831 Euro. Seit 6. Dezember 2010 seien 152 Einkaufskarten ausgegeben worden. Der überwiegende Teil der Einkaufsberechtigen komme mit rund 80 Prozent aus Lienz. „Der Sozialladen Lienz ein wichtiger Bestandteil des sozialen Netzes in Lienz und Osttirol“, so Neo-Obmann Charly Kashofer. “SoLaLi hat sich gut etabliert.”

AK Landeck: Infoabend Safer Internet

19. Mai 2011
19:00

Vor allem junge Menschen haben wenig Scheu, sich im Netz mitzuteilen. Dabei machen sie sich leider oft viel zu wenige Gedanken über das Gefahrenpotential und allfällige Konsequenzen. In der Bezirkskammer Landeck sprechen immer wieder Mitglieder vor, weil sie Probleme mit ihrem Internet–, Festnetz– oder Handybetreiber haben. Vermeintliche Gratisangebote führen oft zu einer voreiligen Registrierung und nicht selten erweisen sie sich dann als eine Kostenfalle, denn Preise sind auf den ersten Blick nicht erkennbar. Bei Nichtbezahlen wird gleich mit einem Rechtsanwalt, bei Angabe falscher Daten vorsorglich mit Strafanzeige, gedroht.

Immer wieder passiert es auch, dass Konsumenten Rechnungen bekommen, ohne einen Webdienst benutzt zu haben. Deshalb veranstalten wir am 19.05.2011 in der Bezirkskammer Landeck um 19 Uhr einen Infoabend zum Thema „Safer Internet“, anlässlich welchem kompetente Referenten zu den Themen „Abzockseiten im Netz“, „Kostenfallen beim mobilen Internet“, „Möglichkeiten einer außergerichtlichen Streitbeilegung“ und „Gefahren beim Social Network“ referieren.

Neue Betriebsratskörperschaft im Bezirk!

Auch im Jahr 2011 konnte die erfolgreiche Tätigkeit der Bezirkskammer Landeck im Bezug auf die Gründung von neuen Betriebsratskörperschaften fortgesetzt werden. Nachdem im Jahr 2010 sowohl bei der Firma St. Vinzenz Service GmbH als auch bei den Nauderer Bergbahnen Betriebsratskörperschaften gegründet worden waren, erfolgten heuer im Frühjahr zahlreiche Vorgespräche mit Mitarbeitern des Österreichischen Roten Kreuzes, Bezirksstelle Landeck, weil auch in diesem Unternehmen die Absicht bestand, einen Betriebsrat zu gründen. Im Rahmen einer Betriebsversammlung wurden die Mitarbeiter des Unternehmens über die Rechte und Pflichten von Betriebsräten grundsätzlich aufgeklärt und wurde sodann beschlossen, einen Betriebsrat zu gründen.

Von der Bezirkskammer Landeck wurden die Mitarbeiter bei der Organisation der Wahl unterstĂĽtzt, einzuhaltende Fristen wurden ĂĽberwacht und die Wahlunterlagen (Urne, Stimmzettel, etc.) wurden zur VerfĂĽgung gestellt. Die Wahl erfolgte schlussendlich am 03.05.2011.

 

AK-Imst: Infoabend „PISA: Die Tirol Ergebnisse im Detail“

18. Mai 2011
19:00

Erstmals in Tirol erfahren Interessierte nicht nur alles über die PISA Studie und die Ergebnisse für Tirol im österreichischen und internationalen Vergleich, sondern auch den direkten Vergleich zwischen Nord-, Süd- und Osttirol. Bei der kostenlosen AK-Veranstaltung „PISA Tirol“ am Mittwoch, 18. Mai 2011, um 19 Uhr in der AK Imst, Rathausstraße 1. Die AK hat dazu zwei Fachleute eingeladen. Mag. Ursula Schwantner vom BIFIE Salzburg und Dr. Rudolf Meraner vom Pädagogischen Institut Bozen stellen die Ergebnisse der Tiroler Schülerinnen und Schüler vor.

Laut Auswertung der Tiroler Pisa-Daten kann ein Drittel der Tiroler Schülerinnen und Schüler nicht sinnerfassend lesen! Was sind die Gründe dafür und welche Maßnahmen können gesetzt werden, um die Lust am Lesen zu fördern?

Anmeldung erforderlich unter 0800/22 55 22 – 3150 oder imst@ak-tirol.com

Schenken oder vererben?

Voranzustellen ist, dass bereits im Vorfeld ein reges Interesse für diesen Vortrag feststellbar war. Innerhalb kürzester Zeit erreichten die Anmeldungen zu dieser Veranstaltung die Kapazitätsgrenze unseres Veranstaltungssaales. Am Ende lagen uns mehr als 120 Anmeldungen vor, doch konnten aus Kapazitätsgründen nur insgesamt 84 Personen tatsächlich an der Veranstaltung teilnehmen. Die restlichen Personen wurden auf eine Warteliste gesetzt und bei telefonischen Absagen von uns über den freien Platz informiert. Dennoch war es bei weitem nicht möglich alle Interessierten an dieser Veranstaltung teilnehmen zu lassen. Nach Rücksprache mit Dr. Oberlechner von der Konsumentenschutzabteilung wurde vereinbart, noch im heurigen Jahre zumindest eine Veranstaltung zu diesem Thema in Innsbruck und/oder nochmals Telfs zu veranstalten, zu der die auf unserer Warteliste vermerkten Interessierten persönlich geladen werden sollen.

Zum Vortrag des Notars Mag. Anton Spielmann selber, konnten vom Leiter der AK-Bezirkskammer Telfs neben den beiden Kammerräten Klaus Purner und Günter Mayr, auch Tirols oberster Konsumentenschützer Dr. Andreas Oberlechner begrüßt werden. Mag. Spielmann hat seinen Vortrag äußerst interessant gestalten können, indem er kurz den Ablauf eines „Erbverfahrens“ geschildert hat und im Anschluss insbesondere auf Testament und Vermächtnis eingegangen ist. Zudem ist von ihm die Problematik im Zusammenhang mit der Mindestsicherung und vorzeitigen Übergaben erläutert und abschließend auch auf Patientenverfügungen eingegangen worden. Ebenso interessant hat er anschließend auch über Schenkungen referiert.

Bereits während seines Vortrages hat Herr Mag. Spielmann die reichlich gestellten Fragen beantwortet und ist anschließend noch einen längeren Zeitraum für individuelle Fragen zur Verfügung gestanden.

Nach der Veranstaltung hat im gemütlichen Rahmen bei Getränken bei vielen Zuhörer ein angeregter Gedankenaustausch stattgefunden und konnte aus persönlichen Gesprächen durchwegs entnommen werden, dass neue Erkenntnisse und Anregungen mit nach Hause genommen werden. Insgesamt haben 84 Zuhörer diesem zwei Stunden dauernden Vortrag beigewohnt!

Wen wundert´s,

dass bei jungen Menschen Vertrauen und Freude verloren gehen, wenn sich Arbeitgeber nicht einmal mehr an schriftliche Abmachungen halten?

Eine SchĂĽlerin der HLW Landeck hat im Zuge des Pflichtpraktikums einen Praktikantinnen-Arbeitsvertrag abgeschlossen. Dabei wurde vereinbart, dass das Praktikum vom 15-06-10 bis 06-09-10 dauert und ein monatliches Bruttoentgelt von € 808,– bezahlt wird. Das Vorgespräch zwischen dem Mädchen, den Eltern und dem Arbeitgeber verlief vertrauenserweckend und fĂĽrsorglich.

 Gekommen ist es dann ganz anders.

Obwohl die Schülerin ihr Pflichtpraktikum vereinbarungsgemäß mit 15-06-10 aufgenommen, und mit 06-09-10 beendet hat, wurde sie vom Arbeitgeber beim Sozialversicherungsträger lediglich für die Zeit vom 12-08-10 bis 16-09-10 gemeldet. Aufgrund der bewussten Falschmeldung wurde der Praktikantin die zustehenden anteiligen Sonderzahlungen nicht ausbezahlt, und zudem wurden ihr 4 Tage zu wenig an Urlaubsersatzleistung in Abrechnung gebracht. Einen weiteren finanziellen Nachteil erleidet das Mädchen bei Arbeitnehmerveranlagung sowie bei der späteren Pensionsberechnung.

 Von den  Rechtsexperten der Bezirkskammer Imst wurde weiters festgestellt, dass bei den Lohnabrechnungen nicht das vereinbarte Bruttoentgelt von € 808,–, sondern lediglich brutto € 713,– herangezogen worden ist.

 Letztlich konnte fĂĽr die SchĂĽlerin der HLW Landeck der Betrag von € 532,– erfolgreich geltend gemacht werden.

Neueste AK-BroschĂĽre zum Thema Ferialarbeit

KR/BM Wachter will endlich Entscheidung zur Musauer Agrar

KR und Musauer BĂĽrgermeister Sieghard Wachter hat die Nase voll. Er möchte endlich eine Entscheidung betreffend der Agrargmeinschaft in Musau. “Bei uns  liegt deswegen nicht nur ein Projekt brach. Unter anderem eine GemeindestraĂźe, die nicht weitergebaut werden kann und natĂĽrlich von allen gebraucht wird ”, so Wachter, der nun noch mehr Druck machen möchte.

Bericht TT vom 6. Mai 2011

Generalversammlung RMO

Am Montag, 2. Mai 2011 fand im Großen Saal der AK Bezirkskammer Lienz die diesjährige Generalversammlung des Regionsmanagement Osttirol statt. Es waren jede Menge Bürgermeister vertreten. Insgesamt konnten 40 Teilnehmer begrüßt werden, darunter insbesondere auch DI Stampfer vom Amt der Tiroler Landesregierung. Im Anschluss an die Sitzung gab es im Foyer noch ein Buffet.

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