AK Innsbruck: Informationsabend “Uni oder FH – was passt fĂĽr mich?”
| 22. Februar 2012 | ||
| 19:00 |
Die Frage „Uni oder FH – was passt für mich?“ betrifft zukünftige MaturantInnen, aber auch Personen, die neben Beruf oder Familie studieren wollen. Es ist nicht einfach, herauszufinden ob ein Studium an einer Universität oder Fachhochschule (FH) besser geeignet ist. Aus diesem Grund veranstaltet die Bildungspolitische Abteilung der AK Tirol einen kostenlosen Informationsabend und stellt diese Frage ins Zentrum, um Interessierten einen Überblick zu geben. VertreterInnen der führenden Tiroler Hochschuleinrichtungen, Universität Innsbruck, MCI, UMIT Hall und FH Kufstein stehen beim Informationsabend Rede und Antwort.
Auf Grund einer beschränkten Teilnehmerzahl bitten wir um eine Anmeldung unter der Telefonnummer 0800 – 22 55 22 DW 1515 oder per E-Mail bildung@ak-tirol.com.
AK Lienz: Infoabend “Der Weg in die Pension”
| 14. Februar 2012 | ||
| 19:00 |
Hier gibt’s alles zu Versicherungszeiten, Alterspension, Korridorpension, „Hacklerpension“, Invaliditätspension, Ausgleichszulage und vieles mehr.
Anmeldung erforderlich unter 0800/22 55 22 – 3550 oder lienz@ak-tirol.com
AK Imst: Infoabend “Alles rund ums Erben”
| 9. Februar 2012 | ||
| 19:00 |
Vorbeikommen bei dem kostenlosen Infoabend „Erben und schenken“ mit Notar Mag. Christian Gasser in der AK Imst, Rathausstraße 1.
Am besten gleich anmelden und Platz sichern unter 0800/22 55 22 – 3150 oder imst@ak-tirol.com.
AK Reutte: Infoabend “Ausbildungen im Gesundheitsbereich”
| 26. Januar 2012 | ||
| 18:30 |
Ausbildungen im Gesundheits- und Sozialbereich können sehr vielfältig sein, es gibt zahlreiche verschiedene Schulungs- und Studienangebote. Die AK Bezirkskammer Reutte veranstaltet am Donnerstag den 26.01.2012 um 18:30 Uhr einen kostenlosen Informationsabend zum Thema „Ausbildungen im Gesundheits- und Sozialbereich“, in welchem interessierte Personen praxisrelevante Infos zu den verschiedenen Ausbildungen erhalten.
ExpertInnen der Tiroler Bildungseinrichtungen informieren über das breite Angebot an Ausbildungsmöglichkeiten in diesem Bereich, und stehen Rede und Antwort.
Sichern Sie sich gleich einen Platz und melden sich in der Bezirkskammer Reutte unter der Nummer 05672 – 62214 DW 3651 gleich an.
AK Innsbruck: Infoabend “Welcher Lehrplatz ist der richtige?”
| 7. Februar 2012 | ||
| 18:30 |
Die Wahl des Lehrberufes und des Lehrbetriebes ist für Jugendliche und Eltern oft eine große Herausforderung. Die AK Tirol veranstaltet deshalb den kostenlosen Infoabend zum Thema „Welcher Lehrplatz ist der richtige?“ Expertinnen und Experten der AK, des BFI und der Berufsschule sowie Ausbilderinnen und Ausbilder aus der Praxis geben Tipps und Informationen zur Lehrplatzsuche. Anschließend besteht die Möglichkeit, sich über die einzelnen Lehrberufe der Sparten Büro, Gastronomie und Hotellerie, Metall-Elektronik, Handel, Bau-/Baunebengewerbe und zum Thema Lehre und Matura zu informieren.
Anmeldung erforderlich unter 0800/225522 – 1566 oder jugend@ak-tirol.com
AK Innsbruck: Zweiter Diskussionsabend „Unternehmerisch und erschöpft”
| 31. Januar 2012 | ||
| 19:00 |
Die Veranstaltungsreihe „Unternehmerisch und erschöpft“ geht in die zweite Runde. Am 31. Jänner, um 19 Uhr findet in der AK Innsbruck (Maximilianstr. 7) die nächste Podiumsdiskussion zum Thema „Neoliberalismus, Geschlecht und Demokratie sowie Geschlechter- und demokratiepolitische Aspekte neoliberaler Politik“ statt.
Im Rahmen der Info-Reihe „Unternehmerisch und erschöpft“ von AK, ÖGB, AMS Tirol sowie dem Büro für Gleichstellung und Gender Studies/Universität Innsbruck findet am 31. Jänner ab 19 Uhr in der AK Innsbruck die nächste hochkarätige Podiumsdiskussion statt. Birgit Sauer vom Institut für Politikwissenschaft der Universität Wien informiert zu „Neoliberalismus, Geschlecht und Demokratie sowie Geschlechter- und demokratiepolitische Aspekte neoliberaler Politik“ mit Kommentar von Sybille Pirklbauer. Anmeldung unter johann.ofner@ak-tirol.com oder 0800/22 55 22 – 1441.
Neoliberale Politik tritt in der öffentlichen Diskussion oft ausschließlich als eine bestimmte Ausrichtung in der Wirtschaftspolitik in Erscheinung. Sie hat aber auch Auswirkungen auf das politische System und die Gesellschaft bzw. ist mit diesen Bereichen untrennbar verbunden. Denn neoliberale Wirtschaftspolitik geht auch mit einer Kostenreduktion für Unternehmen (etwa bei Löhnen und Steuern) einher und mit einem Um- und Abbau des Sozialstaates.
An dieser Stelle wird deutlich, dass neoliberale Wirtschaftspolitik sich unmittelbar auf die Lebensverhältnisse der Menschen und ihre Gestaltungsspielräume auswirkt. Denn die Zunahme atypischer und prekärer Beschäftigungsverhältnissen, die geringen Einkommen, der Rückbau des Sozialstaates und sozialer Dienste, die nun zunehmend mehr wieder in der Familie von Frauen erbracht werden sollen, nehmen hier ihren Ausgang.
Auf einer rhetorischen Ebene werden zwar Ideale von sozialer Gerechtigkeit und Geschlechtergerechtigkeit vertreten, die soziale Realität zeugt aber von einer Verschärfung der Gegensätze – etwa in der Einkommensverteilung oder der Verteilung der unbezahlten Arbeit in Haushalt und Kindererziehung.
Entgegen neoliberaler Politikvorstellungen ist hier staatliches Eingreifen notwendig, da der Markt keinen gesellschaftlichen Ausgleich schafft, sondern vielmehr Ungleichheit verstärkt. Ein Aufgeben dieser Verantwortung durch den Staat gefährdet seine demokratischen Grundlagen und seine Legitimation.
AK Kufstein: Infoabend “Pflegefall – was nun?”
| 31. Januar 2012 | ||
| 19:00 |
Ein Familienmitglied wird plötzlich zum Pflegefall. Von einem Moment auf den anderen hat sich alles verändert – sowohl fĂĽr den Betroffenen als auch fĂĽr die Angehörigen. Wichtige Entscheidungen sind zu treffen. Hilfe gibt’s von den AK Experten.
Um in dieser schwierigen Situation möglichst umfangreiche Informationen zur Verfügung zu stellen, bietet die AK den kostenlosen Infoabend „Pflegefall – was nun?“ am 31. Jänner, ab 19 Uhr in der AK Kufstein, Arkadenplatz 2. Hier gibt’s Antworten auf die häufigsten Fragen wie: Gibt es für den Wohnungsumbau finanzielle Unterstützungen? Wo erhalte ich Pflegehilfsmittel? Wie beantragt man Pflegegeld? Woher bekomme ich ein Pflegebett oder einen Rollator? Besteht die Möglichkeit einer Versicherung, wenn ich zu arbeiten aufhöre, um ein Familienmitglied zu pflegen?
Anmeldung erforderlich unter 0800/22 55 22 – 3350 oder kufstein@ak-tirol.com
Arbeiterkammer weist falsche und irreführende Behauptungen der Sparte Banken und Versicherung in der WK Tirol aufs Schärfste zurück
Klarstellung der AK Tirol auf die entgeltliche Einschaltung der Wirtschaftskammer Tirol – Sparte Banken und Versicherung – in der Tiroler Tageszeitung vom 18. Jänner 2012.
Dass die WK-Bankenvertreter jetzt den Konsumentenschützern die Schuld an der aktuellen Misere bei den Fremdwährungskrediten zuschanzen wollen, ist unerhört und wird von den AK-Konsumentenschützern auf das Schärfste zurückgewiesen. Vielmehr sollten sich die Banken um ihre Kreditnehmer kümmern, anstatt andere Schuldige zu suchen. Zu erinnern ist, dass es Banken und Finanzvermittler waren, die Fremdwährungskredite ursprünglich massiv beworben und vermittelt haben und damit vielfach auch gutes Geld verdient haben. Eine mögliche Beraterhaftung der Banken bzw. Kreditvermittler ist daher in jedem Einzelfall zu prüfen und man darf gespannt sein, ob die Bankkunden in allen Fällen vollständig über alle Risiken einer Fremdwährungsfinanzierung aufgeklärt wurden oder vielmehr nur die Vorteile einer solchen Finanzierung dargestellt wurden.
Die Bankenvertreter und ihr Obmann in der Wirtschaftskammer Tirol, Gerhard Schwaiger, haben die jüngsten gerichtliche Niederlagen zu unzulässigen Vertragsklauseln in Fremdwährungskreditverträgen offenbar nicht verdaut. Nun wird versucht, mit bezahlten entgeltlichen Einschaltungen abermals skandalöse und unwahre Behauptungen zu verbreiten und vom eigenen Fehlverhalten bei der Kreditvergabe von Fremdwährungskrediten abzulenken.
Die AK hält fest:
Die AK-Konsumentenschützer haben zu keinem Zeitpunkt Empfehlungen an Kreditnehmer abgegeben, ob man in der Fremdwährung bleiben soll oder eine Konvertierung durchführen soll. Eine generelle Empfehlung ist aufgrund der Unterschiede in den konkreten Verhältnissen der jeweiligen Kreditnehmer (Bonität des Kreditnehmers; Besicherung der Bank, Werthaltigkeit bzw. Prognose des Tilgungsträgers, Laufzeit des Kredites etc.) auch gar nicht möglich.
Die AK Tirol hat sich jedoch in Vertretung hunderter verunsicherter Kreditnehmer sehr erfolgreich gegen unzulässige Klauseln in den Geschäftsbedingungen der Banken gewehrt, womit seitens der Banken immer wieder versucht wurde, Kreditnehmer massiv unter Druck zu setzen, erhöhte Kosten für die Refinanzierung zu tragen oder innerhalb kürzester Fristen neue Sicherheiten (beispielsweise über € 90.000 innerhalb von 14 Tagen!) „herbeizuzaubern“, andernfalls eine Konvertierung oder gar Vertragskündigung der Bank erfolgen würde.
Somit hat die AK Tirol gerade in jüngster Zeit große Erfolge gegen rechtlich unzulässige Klauseln in Kreditverträgen von Banken erzielt, auf die sich Banken vielfach gestützt haben, um das Risiko Fremdwährungskredit einseitig auf ihre Kreditnehmer abzuwälzen. Es geht vor allem um die Entscheidungsfreiheit jedes einzelnen Kreditnehmers und um Rechtssicherheit für alle Beteiligten.
Zangerl beurteilt unkoordinierten Familienförderungsvorschlag kritisch
Vernünftige Lösung: Familien sollten zumindest eine Wahlmöglichkeit „Familienförderung Alt“ oder „Förderung Neu“ haben.
Kritisch beurteilt der Tiroler AK-Präsident und BAK Vizepräsident Erwin Zangerl (AAB) den gemeinsamen Vorschlag von Industriellenvereinigung und Bundesarbeitskammer zu einer neuen Familienförderung. Dieser sieht vor, dass künftig für jedes Kind 210 Euro pro Monat ausbezahlt wird, darüber hinaus soll es zweckgebundene 35-Euro-Gutscheine geben. Insgesamt sollen mit dem neuen System rund 100 Millionen Euro gespart werden. Verlierer wären nach einer ersten Prüfung durch die Steuerexperten der AK Tirol Alleinverdiener und Großfamilien. „Das ist für uns ebenso wenig tragbar wie die Tatsache, dass nach dem letzten Sparpaket schon wieder die Familien bluten sollen, während Vermögen, Stiftungen und Gruppenbesteuerung weiter unangetastet bleiben“, meint Zangerl.
Ich bedauere den Alleingang von BAK Präsident Herbert Tumpel, der diesen Vorschlag nicht mit unserer Fraktion akkordiert hat.
Dem Modell liegt das Motiv zugrunde, dass vermehrt Sachleistungen vom Staat zur Verfügung gestellt werden sollten (Kinderbetreuung) und weniger Geldleistungen. Diesen Ansatz gibt es insbesondere in den skandinavischen Ländern und fördert die Erwerbstätigkeit der Frauen. Zangerl: „Wo es Gewinner gibt, gibt es aber auch Verlierer, wie bei jeder Änderung eines Modells: Dies wären jene Familien, bei denen die Frau zu Hause bleibt und sich ausschließlich der Kindererziehung widmet oder auch Großfamilien mit drei oder mehr Kindern. Verlierer wären auch Familien mit Kindern, die älter als 15 Jahre sind.
Wir stehen daher diesem neuen Modell, das der Industrie und der Wirtschaft mit neu zur Verfügung stehenden „billigen“ Arbeitskräften (teilzeitbeschäftigte Frauen) sehr entgegenkommen würde, äußerst kritisch gegenüber.
Familien mit älteren Kindern wurden gerade im vorigen Jahr durch die Streichung der Familienbeihilfe von über 24 jährigen zur Kasse gebeten. Ebenso würde der Alleinverdienerabsetzbetrag abgeschafft werden; daher würden jene Mütter, die bei ihren Kindern zu Hause bleiben, bestraft werden. Nach dem Affront im letzten Jahr, wo der Alleinverdienerabsetzbetrag für Pensionisten gestrichen wurde, welche keine Kinder mehr mit Familienbeihilfe haben, ginge es nunmehr auch jenen Familien an den Kragen, die noch Kinder mit Familienbeihilfe haben, aber die Mutter nicht im Erwerbsleben steht.
Weiters soll im neuen Modell die längste Variante des Kinderbetreuungsgeldes (30 Monate + 6 Monate) gestrichen werden. Also jene Variante, wo die Frau am längsten bei ihrem Kleinkind zu Hause bleiben kann. Der Mehrkindzuschlag (ab dem 3. Kind) würde nun komplett abgeschafft werden, nachdem er bereits im Vorjahr von monatlich € 36,40 auf nun € 20,- gesenkt worden ist.
Der AK-Präsident. „Teilaspekte des neuen Modells umzusetzen wäre denkbar: So etwa die Streichung des steuerlichen Absetzpostens „Kinderfreibetrag“, der sich bei Kleinverdienern ohnehin nicht auswirkt und stattdessen die Erhöhung der Familienbeihilfe, die seit Jahren nicht mehr der Geldentwertung angepasst worden ist. „
Zangerl: „Es darf keinesfalls dieses neue Modell als Argument von Finanzministerin Fekter hergenommen werden, um die Steuerreform als „einfach und familienfreundlich“ zu verkaufen. Familienminister Mitterlehner sollte sich daran erinnern, dass er den Familien vor einem halben Jahr eine inflationsgesicherte Familienbeihilfe zugesichert hat, was gerade in unsicheren Zeiten mit Geldentwertungsgefahren eine enorme finanzielle Absicherung für Familien bedeuten würde.“
AK Lienz: Info-Abend zum Kinderbetreuungsgeld
| 24. Januar 2012 | ||
| 19:00 |
Am Dienstag 24.1.2012 findet in der AK Bezirkskammer Lienz um 19:00 Uhr der erste Info-Abend 2012 statt: „Alles zum Kindergeld“.
Referenten: Mag. Daniel Hainzer und Sandra Moser (TGKK Lienz).

