Bezirksverantwortlicher
Klaus Purner

Veranstaltungsreihe Kultur vor Ort: “Vernissage Tina Krippels –TrĂ€ume erleben“

In Fortsetzung unserer Reihe „Kultur vor Ort“ hat die Rietzer KĂŒnstlerin Tina Krippels ihre neue Kunstserie „TrĂ€ume erleben“ der Öffentlichkeit vorgestellt.

Die Vernissage wurde vom Leiter der AK-Telfs Mag. Gregor Prantl mit einer kurzen Ansprache eröffnet und die kunstinteressierten Anwesenden – unter ihnen auch der VizebĂŒrgermeister der Marktgemeinde Telfs Mag. GĂŒnter Porta – begrĂŒĂŸt. Aufgrund des regen Besucherinteresses konnte er vorallem auch die erfolgreiche Fortsetzung dieser regionalen Kunstreihe in der AK-Telfs hervorheben.

Im Anschluss hat die Laudatorin Gertraud Hundegger noch weiterfĂŒhrende Worte zum Schaffen und der Entwicklung der KĂŒnstlerin an das Publikum gerichtet. Ebenfalls ließ es sich der ĂŒberregional bekannte KĂŒnstler Norbert Mayer (Synonym „Nomay“), als kĂŒnstlerischer Begleiter von Tina Krippels, nicht nehmen, ebenfalls persönlich einige Worte an das Publikum zu richten. Anschließend wurde die Ausstellung nach den Dankesworten der KĂŒnstlerin offiziell eröffnet. Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung vom Duo „Nahtlos light“.

Weiters waren auch die regionalen Printmedien „Rundschau“ und „Mein Monat“ bei der Vernissage anwesend. Die Ausstellung selber ist noch bis 16. Mai 2012 von Montag bis Donnerstag von 8 bis 12 und 12.30 bis 16.30 Uhr und am Freitag von 8 bis 12 Uhr fĂŒr interessierte Besucher geöffnet!

 

 

 

 

Erben, schenken und Vorsorgevollmacht

„Schenken oder vererben geht uns alle an“ und deshalb ist es wichtig entsprechende Vorsorge zu treffen. Dieser Themenbereich soll auch schon von jungen Menschen beachtet werden, da es keine Alterserscheinung ist, stellte der Referent Notar Mag. Dr. Franz Plank bereits am Beginn seines Ă€ußerst interessanten Vortrages fest.

Seine AusfĂŒhrungen behandelten neben der gesetzlichen Erbfolge natĂŒrlich auch das Testament und den Erbvertrag. Weitere Themenbereiche stellten neben der Schenkung samt der seit der Abschaffung der Schenkungssteuer notwendigen Meldepflicht, auch die PatientenverfĂŒgung und die Vorsorgevollmacht dar. Abgerundet wurde sein Vortrag mit Ausblicken auf die steuerliche Behandlung und das RĂŒckgriffsrecht von Pflegeheimen.

Im Anschluss an den Vortrag stand Mag. Dr. Plank noch fĂŒr Fragen zur VerfĂŒgung und fand bei den Besuchern noch im gemĂŒtlichen Ambiente bei GetrĂ€nken ein reger Gedankenaustausch statt, bei dem auch die Referenten der AK vorort fĂŒr weitere Fragen herangezogen werden konnten.

Bei der gut besuchten Veranstaltung konnten etwa 150 interessierte Zuhörer, unter ihnen auch die KammerrĂ€te Elisabeth Gollner, Maria Wodounik und Klaus Purner, begrĂŒĂŸt werden. Die Veranstaltung wurde im Rahmen des AK-Bezirkskammernkonzeptes von der Bezirkskammer Telfs im KIWI in Absam (Bezirk Innsbruck-Land Ost) organisiert.

 

 

Steuerspartag

Auch dieses Jahr kann in Telfs wieder ĂŒber ein Ă€ußerst erfreuliches Ergebnis des AK-Steuerspartages berichtet werden. Insgesamt haben 129 Personen (um 30 Personen mehr als im Jahr 2011) an diesem Tag an der Bezirkskammer Telfs vorgesprochen und sich von den Steuerexperten der AK-Tirol (Mag. Schönach, Hr. Lezuo, Hr. Purner u. Mag. Prantl), sowie zwei Beamtinnen des Finanzamtes Innsbruck umfassend beraten lassen. Insgesamt wurden 245 AntrĂ€ge (tw. Veranlagungen fĂŒr mehrere Jahre) und 9 Berufungen bzw. WiederaufnahmsantrĂ€ge gegen bereits erlassene Bescheide bearbeitet. Besonders hervorzuheben ist auch dieses Jahr die tatkrĂ€ftige UnterstĂŒtzung jener 2 Finanzbeamtinnen, die auch vorort bei Bedarf persönliche Online-Zugangscode ausgegeben haben. Die rege Teilnahme an diesem Aktionstag unterstreicht auch die Notwendigkeit dieser durch die AK Tirol veranstalteten Steuerspartage und zeigt die Akzeptanz der persönlichen Steuerrechtsberatungen vorort.

Von vielen Teilnehmern wurde uns fĂŒr die perfekte Organisation ein großes Lob ausgesprochen (keine Wartezeiten – perfekte Terminorganisation) und hat so manches Mitglied aufgrund des positiven Finanzonlineergebnisses voll Freude wieder die AK-Telfs verlassen.

Ein besonderer Dank ist von Seiten der AK-Bezirkskammer Telfs an die Organisatoren aus der wirtschaftspolitischen Abteilung zu richten, aber insbesondere auch an das Finanzamt Innsbruck fĂŒr die UnterstĂŒtzung und den beiden Finanzbeamtinnen vorort fĂŒr ihren tadellosen Einsatz!

 

Steuern sparen, aber wie?

Beratungen zum Thema Steuerrecht – insbesondere AusfĂŒllhilfen bei der Arbeitnehmerveranlagung (Lohnsteuerausgleich) – sind im ersten Quartal eines jeden Jahres besonders zahlreich. Viele Arbeitnehmer wollen sich auf diesem Weg zumindest einen Teil „ihres Geldes“ vom Finanzminister so wieder zurĂŒckholen.

Aus den Erfahrungen der tÀglichen Beratungen hat die AK-Bezirkskammer Telfs zur Vorbereitung des demnÀchst auch in Telfs stattfindenden AK-Steuerspartag bereits im Vorfeld eine (vorbereitende) Informationsveranstaltung organisiert.

AK-Steuerrechtsexperte Mag. Gerhard Auer hat dabei dem interessierten Publikum erörtert, welche Absetzposten bzw. FreibetrĂ€ge in der SteuererklĂ€rung geltend gemacht werden können. Vom Alleinverdienerabsetzbetrag ĂŒber das Pendlerpauschale bis hin zu den KinderfreibetrĂ€gen hat Mag. Auer insbesondere anhand von Beispielen veranschaulicht, welche Rechnungen wĂ€hrend des Jahres gesammelt werden sollten und wo diese Posten (steuermindernd) eingetragen werden können.

 

Vom Bezirkskammerleiter konnten zu diesem Ă€ußerst interessanten Informationsabend auch die beiden AK-KammerrĂ€te Karl-Heinz Eigentler und Klaus Purner begrĂŒĂŸt werden. Im Anschluss an den eineinhalbstĂŒndigen kurzweiligen Vortrag stand Herr Mag. Auer noch fĂŒr die zahlreichen Fragen der Anwesenden zur VerfĂŒgung und wurde in angenehmer AtmosphĂ€re auch noch die eine oder andere Diskussion zu diesem Thema unter den Besuchern gefĂŒhrt. Gleich mehrere Besucher haben nach der Veranstaltung ihr Interesse an der Teilnahme am Steuerspartag an der AK-Telfs am 20. MĂ€rz 2012 bekundet, um die erhaltenen Informationen in Steuergutschriften perfekt umwandeln zu können!

 

 

Falsches Spiel am Lebensmittelmarkt

Einen immer wichtiger werdenden Themenbereich hat die letzte Informationsveranstaltung „Falsches Spiel am Lebensmittelmarkt“ in der AK Telfs behandelt.

In immer schneller werdenden Zeiten, bleibt den Menschen auch immer weniger Zeit, sich mit ihrer ErnÀhrung auseinanderzusetzen, weshalb sehr oft unbewusst zu (gut beworbenen) Mogelpackungen gegriffen wird.

ErnĂ€hrungsexpertin Mag. Angelika Kirchmaier hat dazu durch anschauliche Beispiele gezeigt, was alles (legal) Inhalt solcher Produkte sein kann. Im Kleingedruckten scheinen oft NahrungsmittelergĂ€nzungen auf, die den Erwartungen der Konsumenten nicht gerecht werden. Hier werden billigere Dickmacher, aber auch fĂŒr manche Personen krankheitserregende bzw. fördernde ZusĂ€tze den qualitativ wertvolleren und dadurch auch teureren ZusĂ€tzen vorgezogen. Aus den Reihen der Zuhörer war des Öfteren ein Ausdruck der (negativen) Überraschung aufgrund der umfangreichen Darstellungen zu entnehmen. Im Anschluss konnten die Konsumenten die diversen Aromastoffe direkt vorort aus den mitgebrachten FlĂ€schchen testen und war die Verwunderung bei manchem sehr groß, aufgrund der vielfĂ€ltigen Möglichkeiten der Chemie.

Im Anschluss referierte Kammervorstand Fritz Gurgiser auch ĂŒber die oft sehr langen Transportwege der Lebensmittel, um den Konsumenten u.a. ganzjĂ€hrig „frisches“ Obst und GemĂŒse bieten zu können. Treffende Kostenvergleiche und AusfĂŒhrungen zu Folgen der Internationalisierung der Lebensmittelindustrie, wurden von Fritz Gurgiser in gewohnt anschaulicher Weise den Zuhörern vermittelt. Besonders hingewiesen wurde von ihm, dass die Wahl der Lebensmittel (noch) Sache der Konsumenten ist und dies unbedingt von jedem einzelnen auch in Anspruch genommen werden sollte.

Als Fazit der beiden Vortragenden kann festgehalten werden, dass regionale Produkte meist auch qualitativen AnsprĂŒchen standhalten und nicht zwangslĂ€ufig teurer sein mĂŒssen.

Im Anschluss standen die beiden Referenten noch fĂŒr Fragen und interessante Diskussionen zur VerfĂŒgung. Von der AK-Telfs wurde noch eine Verkostung regionaler Produkte organisiert, was von den Zuhörern auch gerne in Anspruch genommen wurde.

Zu diesem Vortrag konnten vom Bezirkskammerleiter neben dem vortragenden Kammervorstand Fritz Gurgiser, auch die beiden KammerrĂ€te Daniela Holaus und Klaus Purner begrĂŒĂŸt werden.

Wann gebĂŒhrt Urlaubs- und Weihnachtsgeld?

Festzuhalten ist, dass Urlaubs- und Weihnachtsgeld (Sonderzahlungen) nicht direkt im Gesetz, sondern im jeweiligen Kollektivvertrag geregelt sind.

Somit kann als Faustregel festgehalten werden, dass wenn kein Kollektivvertrag besteht auch keine Sonderzahlungen gebĂŒhren (außer im persönlichen Arbeitsvertrag geregelt). Die Höhe und der Auszahlungszeitpunkt sind ebenfalls im Kollektivvertrag geregelt und können somit nicht, wie immer wieder behauptet, vom Arbeitgeber selbst bestimmt werden (sehr hĂ€ufig wird der Juni und November in KollektivvertrĂ€gen als Auszahlungsmonate bestimmt; Info`s zu den Auszahlungsmonaten erteilt auch die Arbeiterkammer).

Eine weitere sehr oft verwendete Behauptung ist jene, dass wann das ArbeitsverhÀltnis vor dem Dezember gelöst wird, kein Weihnachtsgeld ausbezahlt werden muss.

Zu diesem weiteren MĂ€rchen ist auszufĂŒhren, dass bei ordentlicher Beendigung des ArbeitsverhĂ€ltnisses (z.B. auch vor Dezember) anteilsmĂ€ĂŸig das Urlaubs-und Weihnachtsgeld auszubezahlen ist. ACHTUNG: Wird das ArbeitsverhĂ€ltnis durch Entlassung oder unberechtigten vorzeitigen Austritt beendet, sehen einige KollektivvertrĂ€ge vor, dass keine Sonderzahlungen gebĂŒhren, bzw. ausbezahlte Sonderzahlungen (des laufenden Kalenderjahres) sogar vom Arbeitnehmer zurĂŒck zu bezahlen sind.

Der VollstĂ€ndigkeit halber ist darauf hin zu weisen, dass fĂŒr Bauarbeiter bzw. bei der BUAK gemeldete Arbeitnehmer, ihr Urlaubsgeld von der BUAK und nicht vom Arbeitgeber erhalten.

14 Jahre – was nun?

Unter dem Motto Informationen zur Berufswahlentscheidung bzw. weiterfĂŒhrende Ausbildungswege hat auch in der Bezirkskammer Telfs diese Veranstaltung aus der AK-Reihe stattgefunden. SchĂŒlerInnen, aber auch Eltern, die vor der Entscheidung ĂŒber den weiteren Ausbildungs- oder Berufsweg stehen, waren Zielgruppe dieser Veranstaltung und erhielten interessante Informationen – sozusagen im Doppelpack – geliefert.

Als Referenten fĂŒr diesen Abend fungierten der SchĂŒlerberater der HS Ötz Helmut Fröhlich und der fĂŒr die Berufsberatung Jugendlicher zustĂ€ndige Abteilungsleiter des AMS Innsbruck Armin Saxl. Ausgehend von der Funktion der SchĂŒlerberater, bis hin zu einem ausfĂŒhrlichen Überblick ĂŒber mögliche schulische Ausbildungswege, hat Helmut Fröhlich auch konkrete Voraussetzungen fĂŒr die Aufnahme (EignungsprĂŒfungen) in die unterschiedlichen Schultypen, die Dauer und insbesondere anhand eines Anmeldungsformulars die Form der Auswahl bzw. Ersatzwahl bei Schulen erlĂ€utert. In diesem Zusammenhang wurden auch die bereits existierenden Modelle der Lehre mit Matura eingehend (als echte Alternative!) erörtert. Im Anschluss beleuchtete Armin Saxl Möglichkeiten und Auswahlkriterien zur Berufswahlentscheidung und vermittelte Einblicke in die Lehrausbildung. Insbesondere verwies er auch darauf, dass immer mehrere Möglichkeiten offen gehalten werden sollten (Plan B) und prĂ€sentierte Statistiken, dass trotz des Angebotes von 180 Lehrberufen in Tirol, von mehr als der HĂ€lfte der jugendlichen Berufswerber, lediglich rund 10 Lehrberufe gestĂŒrmt werden und sich somit zusĂ€tzlich ein Konkurrenzkampf entwickelt.

Bezirkskammerleiter Mag. Gregor Prantl mit dem Team der AK-Telfs und Kammerrat Klaus Purner konnten insgesamt 62 interessierte Zuhörer begrĂŒĂŸen, wobei als Ă€ußerst erfreulich hervorzuheben ist, dass sich mehr als 20 Jugendliche unter den Besuchern befanden, die sich selbst Anregungen von den Experten geholt haben.

Im Anschluss an die Referate konnten von den Besuchern individuelle Fragen an die Vortragenden gestellt werden und mit durchwegs positiven EindrĂŒcken ist der Informationsabend zu Ende gegangen.

Seitenblicke:

Vortrag „Ihr Recht als Konsument“

Eine Ă€ußerst interessante und stets aktuelle Vortragsreihe zum Konsumentenschutzrecht ist fĂŒr Herbst 2011 fĂŒr das Tiroler Oberland organisiert worden. Aufgrund der stetig steigenden konsumentenrechtlichen Anfragen in den tĂ€glichen persönlichen Beratungen, wurden die hĂ€ufigsten Probleme und Anfragen aufgegriffen und zu einem Vortrag verarbeitet, um durch vorzeitige Information die Sinne der Konsumenten fĂŒr „hĂ€ufige Fallen“ zu schĂ€rfen. Doch entgegen des offensichtlich großen Bedarfs, war das Interesse an solchen Informationsabenden bei den Konsumenten spĂ€rlich. Treffend fĂŒhrte dazu bei seiner BegrĂŒĂŸung der Anwesenden KR Klaus Purner aus, dass viele Konsumenten erst mit Entsetzen wach gerĂŒttelt werden, wenn es (beinahe) schon zu spĂ€t ist, als sich vorab zu informieren, um eben nicht abgezockt zu werden.

Der Ă€ußerst interessante Vortrag des AK-KonsumentenschĂŒtzers Dr. Clemens Heiss umfasste die klassischen HaustĂŒr- und FernabsatzgeschĂ€fte, den Dauerbrenner Abzocke im Internet, sowie erhöhte Telefonrechnungen und schließlich auch den Themenkreis GewĂ€hrleistung und Garantie. Die Fragen der anwesenden Zuhörer – unter ihnen auch die KammerrĂ€tin Elisabeth Gollner – wurden vom Vortragenden gleich wĂ€hrend des Vortrages kompetent beantwortet.

Im Anschluss an den Vortrag wurden in persönlichen GesprĂ€chen bei gemĂŒtlichen Ambiente weitere individuelle Fragen und Unklarheiten der interessierten Teilnehmer von den Referenten der AK-Tirol beantwortet.

Vernissage „Stillleben“ des KĂŒnstlers Urban Sterzinger

Mit dieser Vernissage hat die AK-Bezirkskammer Telfs ihre neue Reihe „Kultur vor Ort“ gestartet, bei der insbesondere regionalen KĂŒnstler/Innen eine BĂŒhne fĂŒr deren Kunstwerke geboten werden soll. Zum Start dieser Reihe konnte der Telfer KĂŒnstler Urban Sterzinger seine neue Kunstreihe „Stillleben“ dem interessierten Publikum prĂ€sentieren.

Die Vernissage wurde vom Leiter der AK-Telfs Mag. Gregor Prantl mit einer kurzen BegrĂŒĂŸung und Ansprache eröffnet, ehe der auch ĂŒberregional Ă€ußerst bekannte KĂŒnstler Prof. Heinrich Tilly als Laudator einfĂŒhrende Worte zum Schaffen des KĂŒnstlers an das zahlreich erschienene Publikum richtete. Anschließend wurde die Ausstellung nach den Dankesworten des KĂŒnstlers offiziell eröffnet. Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung von passenden GitarrenklĂ€ngen des Musikprojektes „Blue Moon“.

BegrĂŒĂŸt werden konnte zu dieser Vernissage auch der Telfer BĂŒrgermeister Christian HĂ€rting und hat sich auch AK-PrĂ€sident Erwin Zangerl einen Gang durch die Ausstellung nicht entgehen lassen, obwohl er vorher am selben Abend in Imst der Eröffnung einer gleichzeitig stattfindenden Vernissage beiwohnte. Insgesamt konnten an diesem Abend etwa 80 kunstbegeisterte Personen begrĂŒĂŸt werden und waren auch sĂ€mtliche regionale Medien anwesend, welche entsprechende Berichte verfasst haben. Die Ausstellung selber ist noch bis 28. Oktober 2011 von Montag bis Donnerstag von 8 bis 12 und 12.30 bis 16.30 Uhr und am Freitag von 8 bis 12 Uhr fĂŒr interessierte Besucher geöffnet!

Aktueller Fall zur AK-Kampagne „Lass dich nicht zur Schnecke machen“:

Herr A. spricht in der AK Bezirkskammer Telfs vor und teilt mit, dass er bei seinem ehemaligen Arbeitgeber aufgrund eines privaten Schicksalsschlages das ArbeitsverhĂ€ltnis beendet hat. Nunmehr wurden ihm sĂ€mtliche Unterlagen zugesandt, jedoch hat sich fĂŒr ihn unverstĂ€ndlicherweise eine geringe Auszahlung ergeben.

Nach Durchsicht der Unterlagen durch die AK Bezirkskammer Telfs wird schnell klar, dass seitens des Arbeitgebers R. von einem unberechtigten vorzeitigen Austritt ausgegangen wird und aus diesem Grund dem Arbeitnehmer insbesondere die Urlaubsersatzleistung und die anteiligen Sonderzahlungen (Urlaubs- und Weihnachtsgeld) vorenthalten werden.

Bei weiterer Nachfrage teilt Herr A. mit, dass er das ArbeitsverhĂ€ltnis aufgrund des Schicksalsschlages in der Familie ordentlich durch KĂŒndigung beenden wollte. Dabei hat sich Herr A. im PersonalbĂŒro seines Arbeitgebers R. informiert und wurde Herrn A. sofort von der Mitarbeiterin des PersonalbĂŒros ein vorgefertigtes „KĂŒndigungsformular“ vorgelegt. Die PersonalbĂŒromitarbeiterin hat dann gleich noch fĂŒr Herrn A. die notwendigen Daten eingetragen und Herrn A. gefragt, ob er die gesetzliche KĂŒndigungsfrist einhalten oder gar nicht mehr zur Arbeit erscheinen möchte. Aufgrund dieses fĂŒr Herrn A. Ă€ußerst gĂŒnstigen Angebotes, teilte er der Mitarbeiterin mit, dass es ihm lieber wĂ€re, die KĂŒndigungsfrist nicht einzuhalten. Aufgrund dieser Aussage hat die Mitarbeiterin auf dem vorgefertigten Formular das Feld „die gesetzliche KĂŒndigungsfrist wird nicht eingehalten“ mit einem Kreuz versehen. Danach wurde lediglich die Unterschrift des Mitarbeiters gefordert und ihm per Handschlag mitgeteilt, dass er ab morgen nicht mehr zur Arbeit erscheinen mĂŒsse und ihm die Papiere in den nĂ€chsten Tagen zugeschickt wĂŒrden.

In weiterer Folge wurde seitens der AK Bezirkskammer Telfs beim Arbeitgeber R. interveniert und konnte aufgrund der vorgebrachten Argumente erreicht werden, dass Herrn A. die offenen AnsprĂŒche, nĂ€mlich die Urlaubsersatzleistung und die aliquoten Sonderzahlungen (Weihnachtsgeld, Urlaubsgeld) ĂŒberwiesen wurden. Durch diese Intervention konnte ein Nettobetrag in Höhe von € 1.250,00 fĂŒr den Arbeitnehmer A. erreicht werden und wurde die Abmeldung bei der Tiroler Gebietskrankenkasse seitens des Arbeitgebers R. durch einvernehmliche Auflösung richtiggestellt.

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