Bezirksverantwortlicher
Ambros Knapp
Essenschwindel – Nicht mit mir
Das Thema Lebensmittel betrifft alle Konsumenten unmittelbar und tagtäglich und gerade die jüngsten Lebensmittelskandale haben zu einer großen Verunsicherung beigetragen. Auch Lebensmittelimitate, Mogelpackungen oder schlichtweg falsche Etikettierung regen auf bzw. geben immer wieder Anlass zu Diskussionen. Das Ziel dieser Informationsveranstaltung war daher klar:
Aufklärung und Information zu all diesen Themenbereichen, zusätzlich Beratung und Erklärung zu Lebensmittelzusatzstoffen (E-Nummern) und Tipps für einen nachhaltigen und möglichst gesunden Lebensmitteleinkauf.
AK-Vizepräsident Ambros Knapp eröffnete die Veranstaltung und konnte über 90 Interessierte im großen Saal der AK in Innsbruck begrüßen.
Konsumentenschützer Dr. Andreas Oberlechner erläuterte kurz die Tätigkeitsschwerpunkte der AK Tirol im Bereich Lebensmittel und Lebensmittelsicherheit und übergab das Wort an die Vortragende. Beim sehr abwechslungsreichen und mit zahlreichen Praxisbeispielen ergänzten Fachvortrag der Nährstoffspezialistin Frau Mag. Karin Hofinger konnten die Anwesenden viel Wichtiges, aber auch Neues zu den Themen Lebensmittel/Lebensmittelsicherheit bzw. Inhaltsstoffe in Lebensmitteln oder auch zu bestimmten Werbestrategien der Hersteller erfahren. Im Anschluss an den Fachvortrag wurden von Frau Mag. Hofinger noch zahlreiche Fragen einzelner Teilnehmer ausführlich beantwortet, es entwickelte sich daraus die eine oder andere sehr interessante Diskussion und im Anschluss war noch Gelegenheit für einen regen Gedanken- und Erfahrungsaustausch.
Seitenblicke:
Workbrunch „dual-ideal!-egal?“
Am 18.4. 2013 veranstaltete die AK Jugendabteilung am bfi Innsbruck einen Workbrunch zum Thema „dual-ideal!-egal? Lehrlingsausbildung zwischen Betrieb und Lehre“. Die behauptete Stärke der Lehrlingsausbildung, das Learning by Doing im Betrieb und die theoretische Grundlagenbildung an der Berufsschule, ist gleichzeitig ihre entscheidende Schwachstelle. Will sich die Lehrlingsausbildung im Konzert der Bildungswege behaupten, muss aus dem Nebeneinander der Lernorte ein Miteinander werden, müssen sich Berufsschule und Lehrbetrieb inhaltlich, pädagogisch und strukturell stärker verschränken. Rund 80 Teilnehmer aus dem betrieblichen und schulischen Bereich lauschten interessiert den Ausführungen von Frau Univ. Prof. Dr. Elke Gruber (Universität Klagenfurt) zum Thema „Betrieb und Berufsschule – zur pädagogischen Gestaltung von Lernorten der Zukunft“. Lehrlinge kamen in einem Video zu Wort. Bei einem Podiumsgespräch mit Landesschulinspektor Roland Teissl, Dr. Hannes Huber (Leiter der Bildungsabteilung, WK), Dr. Peter Schumacher (Leiter der Jugendabteilung AK Tirol) und Univ. Prof. Dr. Elke Gruber diskutierten die Teilnehmer fleißig mit, die Gestaltung der Lehrabschlussprüfung war ein wichtiges Thema sowie die Möglichkeiten der Kommunikation zwischen Schule und Betrieb.
Seitenblicke:
Treffen mit den Berufsschuldirektoren
Am 14.3.2013 fand im Austria Trend Hotel in Innsbruck das jährliche Treffen der Tiroler BerufsschuldirektorInnen mit der Arbeiterkammer Tirol statt. Neben aktuellen Themen der Zusammenarbeit und einem Erfahrungsaustausch zwischen Berufsschule und Arbeiterkammer referierte Dr. Martin Fuchs von der Klinischen Abteilung für Allgemeine Psychiatrie in Innsbruck zum Thema „Psychische Erkrankungen bei Kindern und Jugendlichen: überschätzt oder übersehen?“.
GroĂźe Nachfrage bei “Welcher Lehrplatz ist der richtige?”
Die Wahl des Lehrberufes und des Lehrbetriebes ist fĂĽr Jugendliche und Eltern oft eine groĂźe Herausforderung.Bei der Infoveranstaltung “Welche Lehrplatz ist der richtige?” waren ca. 80 Leute anwesend, Eltern und Jugendliche, die sich Informationen rund ums Thema Lehre holten. Zuerst gab´s Infos zum Thema „Was macht einen guten Lehrbetrieb aus?“ (Peter Schumacher), dann Infos zur Berufsschule (LSI Roland Teissl)sowie eine Einschulung zur Jobsuche im Internet (Vera Lochmann). AnschlieĂźend wurden von AusbilderInnen Workshops zu einzelnen Lehrberufen gestaltet (z.B. BĂĽro, Bank, Bau, Gastronomie, Metallbereich, …). Vom bfi gab´s Infos zum Thema „Lehre mit Matura“.
Seitenblicke:
AK Sozialseminar fĂĽr Studierende
Am 25. Jänner fand auf Initiative von Vizepräsident Ambros Knapp das AK-Sozialseminar für Studierende statt. Die Teilnehmer wurden mit einem aspektreichen Programm belohnt.
Vortragende waren:
Mag.a.DGKS Danuela Russinger (Pflegereferat AK Tirol) zu zentralen Personalfragen (Qualifikation, Personalberechnung, Rekrutierung, u.v.m)
Dr.Christian Bernard, Leiter Pensionsversicherungsanstalt Tirol zu aktuellen Herausforderungen der Versicherung
Ursula Klee, Leitern des SeniorInnenreferates der Stadt Innsbruck: Was eine Landeshauptstadt anzubieten hat
Dipl.theol.Rudi Wiesmann (Diözese Innsbruck/Referat Altenseelsorge): Es geht auch um die Seele!
Dr.Hubert Innerebner (GF Innsbrucker Soziale Dienste): Ein Ăśberblicke ĂĽber die Arbeit der ISD
Achtung: Mails mit angeblichen Kosten für Rückbuchungen können Trojaner sein
Die falschen E-Mails sind als Bestätigung für angeblich bestellte Ware getarnt und mit Forderungen verbunden. Darin wird sogar mit dem Gericht gedroht. Hier ist Vorsicht geboten, warnen die AK Konsumentenschützer. Beim Öffnen der angehängten Dateien droht ein Schaden am Computer oder an eigenen Daten, etwa durch Trojaner. Keinesfalls sollten daher bei verdächtigen Mails unbekannter Absender Anhänge wie etwa Zip-, EXE- oder PDF-Files geöffnet werden.
Auch die persönlichen Konto- bzw. Bankdaten dürfen auf diesem Weg nie weitergegeben gegeben werden. Auch dann nicht, wenn dies unter dem Vorwand gefordert wird, man benötige diese Daten zum Abgleich, ob es sich bei der Bestellbestätigung vielleicht um eine Verwechslung handelt. Hier droht zusätzlich ein finanzieller Schaden durch missbräuchliche Kontoabbuchungen.
So oder ähnlich lauten die Emails:
Sehr geehrte/r Kunde,
unglücklicherweise war die Abbuchung mittels Lastschrift von Ihren mitgeteilten Kontodetails nicht möglich oder es wurde eine Rücküberweisung veranlasst, für die Kosten von 36,21 EUR entstanden sind. Wir geben Ihnen Gelegenheit den Betrag inklusive der Gebühren für die Rückbuchung bis zum
27.01.2013 an uns zu ĂĽberweisen. Sonst sehen wir uns gezwungen, ein Gerichtsverfahren in die Wege zu leiten.
Deine Bestellnummer: ………….bei ……. GmbH 958,46 Euro
Bestelldetails und Stornierungs- Möglichkeiten finden Sie in beigefügter Datei.
Zahlungsmethode: Lastschrift
Bitte ersparen Sie sich weitere Unannehmlichkeiten und Kosten und begleichen Sie umgehend die beigelegte Rechnung.
Mit verbindlichen GrĂĽĂźen
BeckerOnline GmbH
Germany Aue
Christina Schwarz
Die AK KonsumentenschĂĽtzer stehen bei Fragen gerne unter der kostenlosen Hotline 0800/22 55 22 – 1818 zur VerfĂĽgung.
„Information ist wichtig, vor allem rechtzeitig!“
Der Landesfrauenausschuss der Gewerkschaft der Gemeindebediensteten-Kunst, Medien, Sport und freie Berufe veranstaltete in Kooperation mit dem Referat Frauenförderung, Familien und Senioren der Stadt Innsbruck am Donnerstag, den 22. November 2012, um 19.00 Uhr, im Festsaal der Tiroler Arbeiterkammer, eine weitere Vorsorgeveranstaltung zur Frauengesundheit.
Es referierten Primar Univ.-Prof. Dr. Herbert Tilg, Leiter der Abteilung für Innere Medizin I, Medizinische Universität Innsbruck, zum Thema: „Nahrungsmittel-unverträglichkeit und Allergien“ sowie die Personal Trainerin Fitnesscoach, Daniela Erler zum Thema „Die neue Ess-Klasse!!! Von Geschmacksverstärkern zum starken Geschmack“.
Die Veranstaltung war ein voller Erfolg!
Mit großem Interesse verfolgten die zahlreichen Teilnehmerinnen und – sehr erfreulich – auch einige Teilnehmer die Vorträge. Die Möglichkeit, im Anschluss daran persönliche Fragen mit den Referenten zu erörtern, wurde von den Anwesenden eifrig genutzt.
Gestärkt durch eine gesunde Jause und mit einem Handtuch der Innsbrucker Kommunalbetriebe AG bepackt sowie „Give-Aways“ von der Wiener Städtischen Versicherungs AG, verließen die Damen und Herren die gelungene Veranstaltung.
FĂĽr die zwei Organisatorinnen, Mag. Uschi Klee und Verena Steinlechner-Graziadei, hat sich einmal mehr gezeigt, wie wichtig und richtig Veranstaltungen dieser Art sind. Gesundheit ist ein Thema, das nie genug behandelt werden kann!
Seitenblicke:
Sommerfest AK am Seehof
Am 24. August fand am Bildungsheim der AK Tirol am Seehof das mittlerweile legendäre Sommerfest der AK statt. Bei traumhaften Wetter genossen die rund 400 Gäste einen mexikanischen Abend umrandet mit Musik, Speiß und Trank bis weit in die Nacht.
Seitenblicke:
Betrüger bieten „Freikauf“ von angeblichen Lotterieschulden
Bei den AK Konsumentenschützern laufen derzeit die Telefone heiß. Der Grund: Zahlreichen Konsumenten wird telefonisch die Möglichkeit angeboten, sich von angeblich bestehenden finanziellen Forderungen (Lotterieschulden) freizukaufen. Die AK Tirol stellt klar: Da sind ganz dreiste Betrüger am Werk!
Unbekannte Anrufer versuchen derzeit, mit betrügerischen und aggressiven Methoden am Telefon Konsumenten finanziell zu schädigen. Es wird behauptet, es würde noch eine offene Forderung für ein angeblich abgeschlossenes Lottoabonnement bestehen. Um sich quasi freizukaufen und weitere Kosten zu vermeiden, könne man mit einem einmaligen Betrag in Höhe von 200 Euro die hohen Forderungen auf einmal begleichen.
AK Tipps
Wenn tatsächlich kein Vertrag besteht, muss auch nichts bezahlt werden. Am besten Auflegen und im Zweifel die AK Tirol oder die Polizei verständigen.
Die AK Experten raten, Ruhe zu bewahren, sich nicht einschĂĽchtern zu lassen und sich auch nicht auf längere Telefongespräche einzulassen. Wenn klar ist, dass keine Zahlungsverpflichtung besteht, sollte das Gespräch – am besten mit dem Hinweis auf eine mögliche Strafanzeige – so rasch wie möglich beendet werden.
Keinesfalls sollten telefonisch Kontodaten, geheime PIN- Nummern oder andere persönliche Daten preisgegeben werden oder vorschnell Zahlungen geleistet werden.
Wieder dreister Betrugsversuch mit einem angeblichen Autogewinn
Ein angebliches Gewinnversprechen via Telefon sorgt in Tirol wieder für Aufsehen. Der Preis diesmal: Ein Auto im Wert von 50.000 Euro. Hier gilt: Keinesfalls persönliche Daten wie etwa Kontonummer etc. bekannt geben.
Man hätte bei einem Preisausschreiben ein Auto bzw. den Gegenwert in Höhe von 50.000 Euro gewonnen, so das vollmundige Versprechen eines angeblichen Notars aus Deutschland. Vorher müsse man aber „Bearbeitungsgebühren“ in Höhe von 800 Euro bezahlen. Hände weg, warnen die AK-Konsumentenschützer vor diesem dreisten Betrugsversuch.
AK Tipp:
Hände weg, keine Zahlungen leisten und keine persönlichen (Konto-)Daten bekannt geben. Am besten gleich auflegen bzw. selbst mit einer Anzeige drohen. Es handelt sich um einen neuen Betrugsversuch, um Konsumenten mit falschen Gewinnversprechen zu schädigen.
Die Arbeiterkammer Tirol warnt alle Konsumenten eindringlich vor dieser erneuten Betrugsmasche und rät, bei allen angeblichen Gewinnzusagen am Telefon zu großer Vorsicht, denn statt eines „Gewinnes“ droht ein hoher finanzieller Schaden.

















