Bezirksverantwortlicher
Verena Steinlechner-Graziadei
Den ersten Betriebskindergarten im Bezirk Schwaz gibt es ab September 2012 im Bezirkskrankenhaus Schwaz
“Ich bin sehr stolz, dass wir es nun geschafft haben, die BĂĽrgermeister des Gemeindeverbandes Bezirkskrankenhaus Schwaz zu ĂĽberzeugen, dass die Errichtung und Investition in eine betriebliche
Kinderbetreuung ein Schritt in die richtige Richtung ist. Mein größter Dank für die Unterstützung dabei, gilt dem Gemeindeverbandsobmann Bürgermeister Franz Hauser und unserer Geschäftsführerin
Mag. Margit Holzhammer. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ab September d.J. die Möglichkeit, ihre Kinder ab im Betriebskindergarten betreuen zu lassen,” freut sich Betriebsratsvorsitzende und AK-Kammerrätin Petra Grössl-Wechselberger.
Das Krankenhaus Schwaz weiß, wenn Eltern Unterstützung bei der Kinderbetreuung erhalten, wirkt sich das positiv auf alle Beteiligten aus. Die Zufriedenheit der Beschäftigten, eine hohe Attraktivität als Arbeitgeber, höhere Beschäftigungsausmaße in der Elternteilzeit sind nur einige der Gründe, die das Krankenhaus Schwaz veranlasst hat, eine betriebseigene Kinderbetreuungseinrichtung in unmittelbarer Nähe des Arbeitsplatzes der Eltern zu errichten. Kraki startet am 3. 9. 2012 und ermöglicht den Eltern die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Die zahlreichen Anfragen und Anmeldungen bei den Info- und Anmeldetagen im März 2012 bestätigen, verlässliche Strukturen zu Schaffen, die dem Bedarf entsprechen, ist ein Schritt in die richtige Richtung. Mit dem Eltern-Kind-Zentrum Schwaz hat das Bezirkskrankenhaus einen verlässlichen Partner mit jahrelanger Erfahrung für die Organisation und den Ablauf gefunden: Mit dieser ganzjährigen und ganztägigen Kinderbetreuung in einer qualitativ hochwertigen, kindgerechten Einrichtung mit einem modernen pädagogischen Konzept im Bereich der frühkindlichen Bildung, setzt das Krankenhaus Schwaz neue Maßstäbe in Sachen Kinderbetreuung.
Seitenblicke:
Alles zum Kindergeld
Die AK-Bezirkskammer Schwaz hat am 23.2.2012 in Strass im Zillertal einen Informationsabend zum Thema „Kindergeld“ veranstaltet. Insgesamt haben 50 interessierte Frauen und Männer den Vortrag von Mag. Torsten Katter (Referent der Bezirkskammer Schwaz) verfolgt.
Nach Eröffnung der Veranstaltung durch AK-Vizepräsidentin Verena Steinlechner-Graziadei, Kammerrat DI Christian Larch und Mag. Andreas Herzog (Leiter der Arbeiterkammer Schwaz) wurden von Mag. Katter die 5 verschiedenen Modelle des Kinderbetreuungsgeldes im Detail erklärt. Anschließend wurden die teilweise komplizierten Berechnungsmethoden bei den Zuverdienstgrenzen und damit zusammenhängende Fragen erläutert.
Im Anschluss an den Vortrag wurde von der Kammer ein kleines Buffet bereitgestellt und konnten im Zuge zahlreicher Einzelgespräche noch die verschiedensten Detailfragen der Zuhörerinnen und Zuhörer geklärt werden.
Seitenblicke:
14 Jahre – was nun?
Als Vortragende haben Herr Mag. Stephan Oppitz von der Schulpsychologischen Beratungsstelle Schwaz, Frau Michaela Macht vom Arbeitsmarktservice Schwaz (Berufsinfozentrum) sowie Herr Alfred Ponta (Schülerberater der Hauptschule Stumm und Umgebung) mitgewirkt. Inhaltlich ist es dabei vor allem um die treffende Wahl der Schul- und Berufsausbildung nach dem 14. Lebensjahr gegangen. Wir hatten ein sehr interessiertes Publikum und sind auch mehrere Schüler sogar ohne ihre Eltern zum AK-Info Abend gekommen. Der Saal war sehr gut gefüllt und haben alle drei Referenten im Anschluss an die Veranstaltung im persönlichen Gespräch noch weitere Auskünfte und Tipps gegeben.
Seitenblicke:
Wenn der Chef falsch abrechnet, geht’s um viel Geld: AK-Tipps zur Endabrechnung
Eine KĂĽndigung ist fĂĽr die Betroffenen schon hart genug, aber immer wieder stimmt nicht einmal die Endabrechnung. Da kann es um viel Geld gehen. Das musste auch Frau Susanne erfahren, doch die AK Schwaz half ihr dabei, zu ihrem Recht und ihrem Geld zu kommen.
Seit eineinhalb Jahren war Frau Susanne bei einer Unterländer Firma als Verkäuferin angestellt. Während dieser Zeit hat sie regelmäßig Überstunden geleistet, ohne auch nur einen Cent dafür zu bekommen. Anfang Jänner wurde sie gekündigt und mit sofortiger Wirkung vom Dienst freigestellt. Bei der Endabrechnung wurde sie stutzig und erkundigte sich in der AK Schwaz. Dort wurde festgestellt: Zum einen wurde vom Arbeitgeber die vorgeschriebene Kündigungsfrist nicht eingehalten und Susanne deshalb zu früh von der Sozialversicherung abgemeldet. Zum anderen wurden keine Überstunden abgerechnet und ausbezahlt. Die Firma wurde kontaktiert. Ein „Versehen“ sei die frühzeitige Abmeldung gewesen, hieß es und dafür bekam Susanne eine Entschädigung. Außerdem erhielt sie jene geleisteten Überstunden bezahlt, die noch innerhalb der Verfallfrist geltend gemacht werden konnten. Durch das Nachfragen bei der AK Schwaz erhielt Susanne dann insgesamt 1.300 Euro.
Der Fall von Susanne, ein Beispiel von vielen. Oft läuft die Trennung zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer auf persönlicher Ebene nicht konfliktfrei ab. Zudem geht es noch ums liebe Geld und da stimmt schon manchmal die Endabrechnung nicht, zum Nachteil der Arbeitnehmer. Das Wichtigste zur Endabrechnung, das es zu beachten gilt, haben die AK-Arbeitsrechtsexperten zusammengefasst:
Keine pauschalierte Endabrechnung
Bei der Endabrechnung müssen alle offenen Zahlungen schriftlich aufgelistet sein, auf die der Arbeitnehmer bei Beendigung des Arbeitsverhältnisses Anspruch hat. Dabei geht es um: Löhne und Gehälter, Überstunden, Zulagen, Sonderzahlungen (also aliquotes Urlaubs- und Weihnachtsgeld), Urlaubsersatzleistungen, eine Abfertigung alt, aber auch um die Zahlung von Aufwandersätzen, wie etwa Reisekostenabrechnungen und schließlich um mögliche Gehaltsabzüge – zum Beispiel wegen Vorschüssen.
Die Endabrechnung muss daher schriftlich und ĂĽbersichtlich sein – es muss dabei erkennbar sein, welche Beträge zur Auszahlung gelangen und welche AbzĂĽge bei den jeweiligen Beträgen vorgenommen wurden. Eine pauschalierte Endabrechnung ist nicht erlaubt, da ja dann die einzelnen Lohnbestandteile und die jeweils dazugehörigen Beträge nicht ersichtlich sind und auĂźerdem die steuerliche Behandlung durch den Arbeitgeber (z.B. beim Urlaubs- und Weihnachtsgeld) nicht nachvollziehbar wäre.
Rasche Kontrolle nötig
Oft finden sich in Kollektivverträgen oder Arbeitsverträgen so genannte „Verfallsbestimmungen“, wonach offene AnsprĂĽche – etwa fĂĽr Mehr- und Ăśberstunden – innerhalb weniger Monate gegenĂĽber dem Arbeitgeber geltend gemacht oder sogar eingeklagt werden mĂĽssen. Werden diese Fristen versäumt, können die AnsprĂĽche nicht mehr durchgesetzt werden – das Geld ist verloren. Daher die Empfehlung der AK-Arbeitsrechtsexperten: Rasch die Endabrechnung kontrollieren. Ist dort etwas unklar oder tauchen dabei Fragen auf, dann sollten die betroffenen Arbeitnehmer sich bei den AK-Experten erkundigen. Wenn AnsprĂĽche offen sind, dann heiĂźt es rasch handeln und diese sofort schriftlich geltend zu machen.
Keine Verzichtserklärung unterschreiben
Besondere Vorsicht ist bei jeder Form der Beendigung des Dienstverhältnisses geboten, wenn vom Dienstgeber SchriftstĂĽcke zur Unterschrift vorgelegt werden. Dabei könnte es sich um eine Verzichtserklärung handeln oder um eine Bestätigung, dass keine AnsprĂĽche des Arbeitnehmers mehr offen sind. Solche Erklärungen sollten niemals sofort, sondern – wenn ĂĽberhaupt – nur nach RĂĽcksprache mit einem Arbeitsrechtsexperten unterschrieben werden. Auch in diesem Falle gilt: Vertrauen ist gut, Kontrolle immer besser.
FĂĽr die ĂśberprĂĽfung der Endabrechnung stehen die AK-Arbeitsrechtsexperten gerne zur VerfĂĽgung in der AK in Innsbruck oder in der Bezirkskammer vor Ort.
“Leben und Vermögensaufbau zu zweit”
Dr. Moser referierte dabei über Rechtsfolgen während und am Ende einer Beziehung, gab Einblick in die rechtlichen Auswirkungen der Lebensgemeinschaft und der Ehe, allfällige Unterhalts- und Erbansprüche, den Vermögensaufbau zu zweit wie etwa die Anschaffung von Immobilien, etc. Er beantwortete auch Fragen wie etwa: Was passiert bei Trennung bzw. Scheidung oder im Todesfall, bzw. was passiert mit finanziellen Unterstützungen der Eltern.
Der Info-Abend war ein voller Erfolg und haben ca. 90 Personen den sehr abwechslungsreichen und interessant gestalteten Vortrag von Dr. Moser verfolgt. AnschlieĂźend fand wie ĂĽblich ein kleines Buffet statt und wurden weitere Fragen durch Dr. Moser und die Mitarbeiter der BK-Schwaz beantwortet.
Umgang mit Geld will gelernt sein
AK-Trainerinnen und Trainer geben in der Kinderstadt in Schwaz im Rahmen des Workshops „Schau auf´s Geld“ Tipps zu Geldangelegenheiten. Dabei soll der Umgang mit dem eigenen Geld möglichst früh trainiert werden. Jugendliche im Alter von 12-15 Jahren können sich dafür anmelden.
Nähere Informationen finden Sie unter: kinderstadt-tirol.at
Termine:Â Â 19. August; 22. und 23. August jeweils von 10-12 Uhr und 13 bis 15 Uhr
Bezirksdaten Schwaz
Seitens der Wirtschaftspolitischen Abteilung der Arbeiterkammer Innsbruck (Mag. Armin Erger) wurden spezielle Daten fĂĽr den Bezirk Schwaz ĂĽbermittelt. Es handelt sich dabei um Daten betreffend die demographische Entwicklung, die allgemeine Einkommenssituation, das branchenspezifische Einkommen sowie die Arbeitsmarktsituation. Die näheren Details sind aus der Anlage ersichtlich. Zusammengefasst ergibt sich aus dem Bericht, dass der Bezirk Schwaz eine breite Mischung an wirtschaftlichen Aktivitäten zeigt und damit insgesamt der Gesamtentwicklung in Tirol entspricht. So liegt auch das generelle Einkommensniveau (€ 17.330,–) des Bezirkes relativ nahe am Tiroler Durchschnitts-einkommen. Beim branchenspezifischen Einkommen war unter anderem fest-zustellen, dass die Hauptbeschäftigungsbranche fĂĽr Männer im Bezirk Schwaz die SachgĂĽterproduktion ist. 29 % aller Männer sind dort beschäftigt und das Einkommen in dieser Branche liegt immerhin um 8 % ĂĽber dem Tiroler Branchen-schnitt.
„Falsches Spiel am Lebensmittelmarkt: Regionalprodukte statt Kilometerfresser!“
Die Bezirkskammer Schwaz veranstaltete am 13. Mai 2011 um 19.30 Uhr im Rathauskeller Terfens einen Vortrag zum Thema: „Falsches Spiel am Lebensmittelmarkt: Regionalprodukte statt Kilometerfresser!“. Es war ein großer Erfolg!
Als Referenten konnten wir die vom Fernsehen bekannte Ernährungsexpertin Mag. Angelika Kirchmaier und LAbg. KV Fritz Gurgiser gewinnen.
130 Personen nahmen an dieser sehr interessanten Veranstaltung teil. Die Vortragenden referierten sehr lebendig und begeisterten alle Anwesenden mit ihren praktischen und sehr nachvollziehbaren Bespielen. Im Anschluss gab es ein kleines Bauernbuffet mit regionalen Schmankerln und Säften. Gleichzeitig standen die Referenten noch eine lange Zeit für Fragen zur Verfügung,
 Im Vorfeld der oben genannten Veranstaltung besuchten einige Mitglieder unseres Teams, unter der Leitung von unserem „Lokalmatador“ KR Bernhard Höger, Betriebe in den Gemeinden Weer (Industriezone, Derfeser, Greilhuber, Schwaiger, Schmalzerhof…), Pill (Eglo, Mauracher Transporte…), Vomperbach (Troger Holz, Derfeser, Winkler-Kreuter, Kandler..) und Kolsass (Spar, M-Preis, Eisner…), verteilten dort Werbegeschenke und unterhielten sich mit den Mitarbeiter/innen der Betriebe.
Unser AAB/FCG Bezirksteam hat sich bis zur nächsten Wahl zum Ziel gesetzt, jeden Betrieb – wenn möglich – im Bezirk zu besuchen, Werbegeschenke in den Ortschaften, Betrieben zu verteilen und Hilfestellung zu leisten.
Ausreichend versichert? Wir antworten!
Zum Thema „Ausreichend versichert? Wir antworten!“ fand am 29. März 2011 um 19.30 Uhr für Nebenerwerbsbäuerinnen/-bauern ein Vortragsabend im Hotel Schiestl in Fügen im Zillertal statt. Die Bezirkskammer Schwaz das Bezirksteam Schwaz organisierte zusammen mit der Tiroler BauerInnen Organisation/Bezirksbäuerinnen diesen Abend. Nach anfänglichen Schwierigkeiten stellte sich letztendlich heraus, dass die Entscheidung – diesen Vortragsabend erstmals zusammen mit den Bezirksbäuerinnen zu veranstalten – die richtige war.
Die Referate von dem Direktor der PVA Dr. Christian Bernard, dem Regionalleiter der Sozialversicherungsanstalt der Bauern Mag. Martin Holaus und der Leiterin der TGKK-Rechtsabteilung Mag. Andrea Bramböck waren äußerst interessant und aufschlussreich. Alle drei Vortragende standen im Anschluss noch für weitere Fragen zur Verfügung. Wie vielfältig die Nebenerwerbsbäuerinnen/-bauern versichert sind und wie wichtig es ist, dass man sich informiert, zeigte uns dieser Abend. Einige Bäuerinnen und Bauern ersuchten uns, dass sie auch bei den nächsten Veranstaltungen der Bezirkskammer Schwaz eingeladen werden.
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„Ausbildung im Gesundheitsbereich – Schnittstelle Sozialbereich“
Die Veranstaltung war sehr gut besucht. Wir hatten drei hervorragende Referenten. Es waren dies Herr Dr. Siegfried Steidl (Direktor der Krankenpflegeschule in Schwaz), Frau Mag. Notburga Gruber vom Bildungszentrum der Caritas Innsbruck und Herr Mag. Walter Draxl, Geschäftsführer des Zentrums für Gesundheitsberufe Tirol GmbH und Direktor des AZW.
Wir hatten über 50 Besucher/innen. überwiegend sehr junge Zuhörer/innen, die sich informieren wollten und Hilfe bei der Berufswahl brauchten.
Im Anschluss an die Veranstaltung wurden noch zahlreiche Fragen an die Referenten gestellt.
Beim anschließenden Buffet konnten wir uns noch persönlich mit den Teilnehmer/innen unterhalten.
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