Familienfreundliche Strukturen
Der Kern der Gesellschaft ist und bleibt die Familie. Bedroht wird diese Keimzelle des sozialen Gefüges unter anderem durch die so genannte „Flexibilisierung der Arbeitszeit“, aber auch durch immer höhere Lebenserhaltungs- und horrende Wohnkosten.
Um familiäre Strukturen aufrechterhalten zu können, braucht es geregelte Arbeitszeiten. Es kann auch nicht sein, dass die Beschäftigten heute kaum noch imstande sind, mit ihren Einkünften die ständig steigenden Lebenserhaltungs-, die Wohnkosten abzudecken – ganz zu schweigen von einer Eigentumswohnung oder dem eigenen Haus, die sich die Arbeitnehmer in Tirol einfach nicht mehr leisten können.
So muss der Hausbau heute oft über Generationen finanziert werden, sprich die Kinder zahlen noch die Raten für das Elternhaus ab. In einigen Gegenden werden Arbeitnehmer zudem an den Rand des Ortes und damit sinnbildlich an den Rand der Gesellschaft gedrängt, weil sie sich einen Hausbau in zentraler Lage einfach nicht mehr leisten können.
Die Politik muss regulierend gegen Grundstücksspekulationen und Wucher eingreifen, die Familien unterstützen, damit sie sich ihren Wunsch auf ein Eigenheim erfüllen können. Auch der wieder diskutierte Kinderregress bedroht die Familie als Kern der Gesellschaft, weil er junge Familien in einem Existenz bedrohenden Ausmaß gefährdet.

